Oil on Canvas, fixed on structural frame | 51 x 51 | 2026



“Die ‘Künstler-Kreuzgruppe’ legt […] die innere Haltung der hier dargestellten Künstler zu ihren Sujets offen. Sowohl der von einer Vision heimgesucht in sich gekehrte Fra Angelico als auch der liebevoll andächtig zum Kruzifix aufblickende Zurbarán äußern mit ihrer Körpersprache eine tiefe Ergriffenheit, Ehrfurcht und vor allem eine aufrichtige Spiritualität. Bei der Betrachtung der ‘Künstler-Kreuzgruppe’ kann durchaus der Eindruck entstehen, dass Chronisten wie Vasari diese Art der Meditation beschreiben, wenn sie davon berichten, wie Fra Angelico an ein göttliches Einwirken in seinen Bildern glaubt. Es scheint mir, dass auch Zurbarán eben dies zur Kernaussage seiner ihm zugeschriebenen Selbstdarstellung macht, dass es ebenfalls ein gemaltes Gebet ist, welches sein vieldeutiger Blick ausdrückt. Eine solche Parallele zwischen der Haltung beider Maler zum, und meiner eigenen Erwartung an das christliche Kunstwerk zeigt die ‘Künstler-Kreuzgruppe’ programmatisch auf und macht damit meinen Kunstbegriff von einer dem Glauben verbundenen Malerei zu ihrem Thema.” – from my MA Thesis ‘Vom Glauben. Dürfen und Wagen’

